fresser-welt

 

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„Die Klimafresser – Is(s) die Erde gesund?!“

Ziel des Projektes ist es, Jugendlichen zwischen 12-18 Jahren den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährung aufzuzeigen und sie anzuregen, sich offen mit der Klimadiskussion auseinanderzusetzen, eine persönliche Mitverantwortung zu entwickeln und praxisorientierte Lösungen zu finden.
Der Aktionstag besteht aus drei Elementen: Forumtheater, Workshop und Verkostung. Unterstützt wird er von 12 Ausstellungstafeln und einer Medienkiste, die 14 Tage vorher zugeschickt werden.
Der Aktionstag startet mit einem Theaterstück. Das Publikum aktiv mit ins Geschehen auf der Bühne einbezogen, die Jugendlichen schauen nicht nur zu, sondern werden Teil des Theaterstücks. Das sogenannte Forumtheater nutzt dazu die Ideen und Methoden des brasilianischen Theatermachers Augusto Boal.

„Unser Ziel ist es, Theater mit politischen Inhalten und Lernen zu verbinden“.

Das Ende des Theaterstücks reizt zum Widersprechen und die Jugendlichen werden ermuntert, eigene Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die gezeigte Situation zu einem guten Ende bringen. Bei dem Theaterstück steht die Frage im Vordergrund: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?
Die im Theaterstück aufgegriffenen Themen werden in der anschließenden Diskussion vertieft. Im Rahmen des „World Café“ bearbeiten die Jugendlichen unterschiedliche Fragestellungen und Handlungsmöglichkeiten rund um die Themen Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährung. Der Austausch in Kleingruppen bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema zusammenzuführen und einen persönlichen und umsetzbaren Handlungsplan zu entwerfen.

Der Tag schließt mit einer Verköstigung aus dem gelben US-amerikanischen School Bus. In der rollenden Küche wird das Essen frisch zubereitet. Um den Geschmack und Trend der Jugendlichen aufzugreifen werden vegane Hot-Dogs verteilt – natürlich in Bio-Qualität.
Grundlage des Projektes ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die jeden Menschen zu zukunftsorientiertem Denken und Handeln befähigen soll. Es wird nach den globalen und zukünftigen Auswirkungen gefragt, die ein einzelner Mensch durch das persönliche Verhalten beeinflussen kann. Dazu zählen Konsum- und Ernährungsverhalten, aber auch die Wahl der Fortbewegungsmittel und der verbrauchten Energie. Die BNE ermöglicht es jeder und jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.